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Philatelie / Wissen / postalische Hinweisvermerke / Portovermerke


un- oder unterfrankierte Postsendungen werden mit entsprechenden auffälligen Hinweisvermerken gekennzeichnet, damit das fehlende Porto vom Zusteller beim Empfänger eingezogen wird

unfrankierter Brief von Schramberg (Württemberg) nach Wohlen in der Schweiz. Die württembergische Post berechnete für ihre Dienstleistung 6 Kreuzer und die anderen 6 Kreuzer standen der schweizer Post zu, die diese in 40 Rappen umrechnete

unfrankierter Brief von Guebwillern nach Vosges (beides Frankreich) mit vorderseitigem aufgestempeltem Portovermerk "25"

unterfrankierter Brief frankiert mit 60 Pfennig; da der Brief aber über 20 Gramm wog hätte er 100 Pfennig gekostet und der Fehlbetrag plus 50 Pfennig Einziehungsgebühr wurde dem Empfänger abverlangt

unterfrankierter Brief frankiert mit 1 000 000 Mark; da der Brief aber über 20 Gramm wog hätte er 1 400 000 Mark gekostet und der doppelte Fehlbetrag wurde dem Empfänger abverlangt

Briefe an die Postbank konnten unfrei abgeschickt werden und das Porto wurde als Kundenservice vom Empfänger übernommen (210 Pfennig = 110 Porto, 100 Nachgebühr)

unfrankierter Einschreibebrief mit Eilzustellung vom mit 195 Pfennig Nachgebühr (= 20 Brief, 50 Einschreiben, 60 Eilzustellung, 65 Nachporto = ½ Fehlbetrag)

absichtlich unterfrankiert eingelieferte philatelistische Sendung die von der Post zurecht mit 135 Pfennig Nachporto belastet wurde (55 Fehlbetrag, 80 Zuschlag). Auf diese Weise sollte eine Einzelfrankatur produziert werden

Briefdrucksache mit Eilzustellung frankiert mit 300 Pfennig (= 50 Briefdrucksache, 250 Eilzustellung). Da diese Zusatzleistung bei Briefdrucksachen nicht zulässig war wurde die Sendung als normaler Brief behandelt und war dadurch unterfrankiert. Dem Empfänger wurde als Nachporto die einfache Briefgebühr von 60 Pfennig abverlangt

unfrankierte Postkarte aus der Schweiz nach Deutschland. Das fehlende Porto vom 60 Rappen wurde nach einem festgelegten Wechselkurs in 50 Pfennig umgerechnet

bei diesem unterfrankierter Brief wurde der doppelte Fehlbetrag mit einer Marke, entwertet mit einem T-Stempel, verrechnet

Postkarte vom 20.09.1988 portogerecht frankiert mit 60 Pfennig. Die verklebten Marken waren aber nur bis zum 31.12.1970 gültig und der Empfänger verweigerte wegen der Nachgebühr die Annahme. Die Karte wurde von der Post dem Absender zurück gegeben und er durfte dann das Nachporto begleichen (120 Pfennig = doppeltes Porto)

Brief frankiert mit einer halben Marke zu 30 Pfennig. Da Halbierungen nicht zulässig waren wurde der Stempel in Eckweisbach neben die Marke gesetzt. In Fulda aber wurde sie abgestempelt und der Brief dann ohne Nachentgelt dem Empfänger zugestellt

unterfrankierter (links) und unfrankierter Brief (rechts) die mit einem gelben Hinweiszettel versehen und an den Absender zurück geschickt wurden damit dieser das fehlende Porto ergänzen kann

unterfrankierte Auslandssendungen wurden von der Post auffrankiert und unverzüglich weitergeleitet. Der Fehlbetrag wurde mittels eines Formblatts nachträglich vom Absender eingezogen

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